Temperaturkontrollierte Transporte: Active vs. Passive Verpackungen

Temperaturkontrollierte Transporte: Herausforderungen

Temperaturkontrollierte Transporte haben von Natur aus sehr komplexe Strukturen mit einer Vielzahl an teilnehmenden Interessensgruppen und Schnittstellen die das Risiko einer Temperaturabweichung erhöhen können. Plötzliche Änderungen in der Umgebungstemperatur können die Wirksamkeit von Arzneimitteln vermindern oder, im schlimmsten Fall, den Endverbraucher negativ beeinflussen, was zu Gerichtsverfahren und Rufschädigung führen kann.

Risiko-Management versucht deshalb alle ausschlaggebenden Einflussfaktoren wie Routen, Klimazonen, Produktanforderungen, Schnittstellen und unvorhergesehene Ereignisse wie Proteste, Wetteranomalien oder menschliches Versagen, zu berücksichtigen. Anschliessend wird entsprechend dem Risikoprofil, die optimale Kombination aus Transport-, und Verpackungslösung ausgewählt um die Sendung sicher ans Ziel zu bringen.

Aktive vs. Passive Kühlverpackungen

Die Entscheidung zwischen aktiven und passiven Kühlmöglichkeiten ist in Wahrheit stark von dem Budget und dem Risikoprofil des Produktes abhängig– handelt es sich um eine etablierte, wiederkehrende Sendung bei Raumtemperaturen oder ein neu entwickeltes Produkt, das rechtzeitig zum Produktlaunch ankommen muss?

Aktive Verpackungen sind in der Regel sicher und können enge Temperaturbereiche ohne nennenswerte Abweichungen halten. Der Nachteil sind hohe Fixkosten per Einheit, Abhängigkeit von externer Energieversorgung oder Trockeneis, und damit die Notwendigkeit für spezielle Infrastruktur und Handhabung.

Passive Verpackungen wie Isolierfolien sind eine billige Alternative ohne spezielle Anforderungen, die eine flexiblere Routenwahl erlauben. 

Temperaturkontrollierte Transporte  fallen zu 51% in den Bereich von +15°C bis +25°C 

Eine genauere Betrachtung von Carr‘IS©

Unglücklicherweise konnten die meisten kommerziell verfügbaren und weit genutzten Kühlmöglichkeiten, die Qualitätsstandards von CARRYMED nicht erfüllen und zeigten signifikante Temperaturabweichungen, wenn sie plötzlichen Wechseln in der Umgebungstemperatur ausgesetzt wurden. Aus diesem Grund hat CARRYMED seine eigene proprietäre Thermalfolie entwickelt.

Die Thermalfolie besteht aus 12 Schichten unterschiedlicher Materialien mit isolierenden Eigenschaften. Die Oberfläche besteht aus reflektierender Folie um besonders gegen abrupte Temperaturwechsel während des Luftfrachttransportes, wie zum Beispiel harschen Umgebungstemperaturen während des Ladeprozesses auf dem Tarmac.

Vor dem Einsatz mit sensitiven Arzneimitteln wurden verschiedene Test durchgeführt.

Carr’IS© Testergebnisse

Test Aufbau I:
Temperatursenkung von +20°C auf +2°C.

Referenzprodukt: 162 min
Carr’IS©: 300 min

Temperaturerhöhung +8°C auf +25°C.

Referenzprodukt: 238 min
Carr’IS©: 430 min

Test Aufbau II:
Die Umgebungstemperaturen während des Durchlaufes waren +35 °C und -20 °C für jeweils 4h, um vergleichbar sicher zu sein. Sie wurden an die erforderlichen Bedingungen von +5 °C im Sommer und +20 °C im Winter angeglichen. Die Durchläufe wurden mehrmals wiederholt.

Carr'IS Test Results

Zusammenfassung

Carr’IS ist im Durchschnitt 72 % sicherer als das Referenzprodukt und kann ungünstigen Umgebungstemperaturen um 72 % länger ausgesetzt werden, bevor das Produkt das Temperaturlimit erreicht.

Zusätzlich erlaubt Carr’IS, durch eine innovative Ingenieurleistung, den gleichzeitigen Transport von 8 EUR-Paletten auf einer einzigen Luftfrachtpalette, während die gesamte Fracht gegen Temperaturabweichungen geschützt wird.

Das führt zu direkten Ersparnissen pro Einheit und weniger Flügen pro Sendung.

Kontaktieren Sie uns, um zu lernen, wie wir Transportrouten organisieren und Sendung aktiv auf Basis von dynamischer Risikobewertung managen

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